Ukrainian Language Course II in February 2018

Ukrainian Language Course II in Basel in February 2018
URIS is organising a follow-up course in Ukrainian from 5–16 February for students and members of staff of Swiss universities with good knowledge of Russian or Polish (B1) or with basic knowledge of Ukrainian (A1). The course is free for students and members of staff of Swiss universities. You can sign up for the course until 21.1.2018 on the University of Basel Language Centre website. For more information please visit the University of Basel Language Centre website.

CfA: Visiting Fellowship at Prisma Ukraïna

Prisma Ukraïna (Berlin) is calling for applications for a 3-months Visiting Scholarship within the framework of Prisma Ukraïna – Research Network Eastern Europe. The full call is available here. For more details check out Prisma’s website.

Kurzbericht: Zweiter URIS-Workshop

Language, Politics and Identity in Ukraine: History and Present

Der zweite URIS-Workshop fand am 20. November 2017 in Basel statt. Der Workshop untersuchte die Beziehungen zwischen Sprache und Identität in Ukraine aus historischer Perspektive, und bot dabei einen Vergleich zwischen den formativen Sowjetjahren und der Zeit seit der Unabhängigkeit der Ukraine an. Im Workshop wurde ausserdem die Rolle des Staates und der politischen Eliten bei der Konstruktion der nationalen Identitäten sowie bei der Instrumentalisierung der Sprachenfrage für eigene politische Zwecke in Geschichte und Gegenwart diskutiert.

Einen kurzen Workshop-Bericht mit der Liste aller TeilnehmerInnen sowie einigen fotografischen Eindrücken finden Sie hier.

Brief report: Second URIS workshop

Language, Politics and Identity in Ukraine: History and Present

The second URIS workshop took place in Basel on 20 November 2017. The workshop examined the links between language and identity in Ukraine in historical perspective, offering a comparison between the formative Soviet decades and the period of independence. Furthermore, it discussed the role of the state and political elites in constructing national identities and manipulating the language question for their political gain in the past and the present.

Find the short workshop report with the list of participants and some pictures here.

„Sie kam aus Mariupol“

Lesung und Gespräch mit Natascha Wodin
29.11.2017, Literaturhaus Freiburg im Breisgau, 19:30 Uhr

Sie kam aus Mariupol (2017) ist eine Spurensuche. Wodin geht dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die aus der Hafenstadt Mariupol stammte und mit ihrem Mann 1934 als ‚Ostarbeiterin‘ nach Deutschland verschleppt wurde.“

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Russischen Kulturtage in Freiburg im Breisgau statt. Die diesjährigen Kulturtage stehen unter dem dem Thema „Spurensuche: 100 Jahre russische Revolution“ und werden vom Zwetajewa-Zentrum für russische Kultur an der Universität Freiburg und vielen unterschiedlichen Partnerorganisationen durchgeführt. Das gesamte Programm finden Sie hier.

„Kleines Lexikon intimer Städte“ und „Euromaidan“

Lesung und Gespräch mit Jury Andruchowytsch
23.11.2017, Saal im E-Werk Freiburg im Breisgau, 20 Uhr

Kleines Lexikon intimer Städte ist ein Alphabeth von 44 Städten auf drei Kontinenten, denen der Autor in seinem Leben begegnet ist. In Euromaidan erzählen Schriftsteller, viele von ihnen Aktivisten, „von den aufwühlendsten Tagen ihres Lebens und versuchen sich an einer Anatomie des Augenblicks“.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Russischen Kulturtage in Freiburg im Breisgau statt. Die diesjährigen Kulturtage stehen unter dem dem Thema „Spurensuche: 100 Jahre russische Revolution“ und werden vom Zwetajewa-Zentrum für russische Kultur an der Universität Freiburg und vielen unterschiedlichen Partnerorganisationen durchgeführt. Das gesamte Programm finden Sie hier.

A New Theology of Politics: ‘Holy Wars’ of the Heterogenous Ukraine

Metreveli, Tornike // University of St. Gallen // School of Humanities and Social Sciences

Erinnerungslandschaft Ukraine: Karten zum historischen Gedächtnis in der Ukraine

„Erinnerungslandschft Ukraine“ ist eine Kartensammlung, die Daniel Ursprung (wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Universität Zürich) im Rahmen seiner Lehrveranstaltung „Historische Mythen in der Ukraine: Geschichte zwischen Politik, Erinnerung und Wissenschaft“ im Frühjahrssemester 2017 an der Universität Zürich erarbeitet hat.

Die Karten stellen die geographische Verteilung von Objekten (Denkmäler, Strassen, Parks, öffentliche Einrichtungen etc.) innerhalb der Ukraine dar, die nach wichtigen Erinnerungsorten benannt sind.  Somit liefern die Karten Hinweise darauf, wie in gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen historischen Personen und Ereignissen gedacht wird, welche Symbole als gemeinschafts- oder identitätsstiftend betrachtet werden und welche regionalen und lokalen Unterschiede sich dabei feststellen lassen. Besonders im Vergleich mehrerer Karten zeichnen sich dabei regional unterschiedlich ausgeprägte Erinnerungskulturen ab. Ergänzend sind einige Basiskarten zu finden, die es ermöglichen, die Verteilung der Erinnerungsorte mit demographischen, sozialen und ökonomischen Faktoren zu vergleichen. Als Datengrundlage diente die freie Geo-Datenbank von OpenStreetMap.org (OSM). Auf der Webseite von Daniel Ursprung  finden sich neben der Kartensammlung auch Erläuterungen zu seinem Vorgehen bei der Erarbeitung der Karten.

http://daniel-ursprung.ch/erinnerungslandschaft_ukraine/

Schreibtische: Übersetzer in der Schweiz und in der Ukraine

Fotoausstellung in der Universitätsbibliothek Basel
06. November – 30. Dezember 2017

„Die Weltliteratur wird von Übersetzern gemacht“, so der Literaturnobelpreisträger José Saramago. Wir wissen heute meist, unter welchen Umständen berühmte Autoren und Autorinnen ihre Werke geschrieben haben, wir kennen ihre Schreibstätten. Aber wie und wo arbeiten Übersetzer an der Übertragung literarischer Texte? In dieser vom Übersetzerhaus Looren in Wernetshausen (ZH) organisierten Ausstellung gewähren je drei Übersetzer und Übersetzerinnen aus der Schweiz und aus der Ukraine Zutritt zu ihrem Zuhause und zu ihren Schreibtischen und zeigen Facetten eines zwischen Handwerk und Kunst angesiedelten Metiers.

UB Basel, Infomationszentrum 1. OG,
Mo–Fr 08:00–22:30 Uhr, Sa 09:00–19:00 Uhr

Eine Kooperation von Universitätsbibliothek Basel, Übersetzerhaus Looren und Osteuropa-Forum Basel (OFB)

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

EU and Russian hegemony in the ‘shared neighbourhood’: Between coercion, prescription, and co-optation

Burmester, Isabell // Global Studies Institute, Université de Genève // Politikwissenschaften

Border Crossing: Jewish Migration from East Europe, 1870–1920

Chebotarov, Oleksii // Universität St. Gallen // School of Humanities and Social Sciences

Zweiter URIS-Workshop im November

Der nächste Workshop wird am Montag, 20. November 2017, zum Thema „Language, Politics and Identity in Ukraine. Past and Present“ in Basel stattfinden. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, als Gast am Workshop teilzunehmen.

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Workshop-Seite. Das vollständige Programm finden Sie hier.

URIS workshop grants

URIS is calling for applications for two workshop grants for the 2018 spring semester (February to June) and the 2018 autumn semester (September to January).

URIS schreibt zwei Workshop-Grants für das Frühjahrssemester 2018 (Februar bis Juni) und das Herbstsemester 2018 (September bis Januar) aus.

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Kurzbericht: Erster URIS-Workshop

Zum ersten URIS-Workshop trafen sich am 7. und 8. Juli 2017 Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaftler/innen in Basel zum Dialog. Ziel der Veranstaltung war es, einen Überblick über aktuelle Forschungsprojekte mit Ukraine-Bezug an Schweizer Hochschulen zu vermitteln und zur Vernetzung der Schweizer Ukraine-Forschung beizutragen. Am Workshop nahmen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universitäten Genf, Bern, Zürich, St. Gallen, Basel, Luzern und Lausanne sowie einige Gäste teil.  Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer präsentierten Dissertations- und Habilitationsvorhaben sowie Forschungsprojekte aus den Fachrichtungen Soziologie, Politologie, Geschichte, Kunstgeschichte, Linguistik und Literaturwissenschaften. Den Abschluss des ersten Tages bildete der Abendvortrag des URIS-Fellows, Prof. Dr. Georgiy Kasianov, über Geschichtspolitik im postsowjetischen Raum.

Einen kurzen Workshop-Bericht mit der Liste aller TeilnehmerInnen finden Sie hier.

Serhij Zhadan in Bern: Warum ich nicht im Netz bin

Das Collegium generale der Univeristät Bern organisiert die Reihe „Literarische Lesungen“ dieses Jahr zum Thema Diktatur. Autorinnen und Autoren äussern sich zu Fragen nach dem Beitrag der Literatur zum Verständnis undemokratischer Gesellschaftsformen, nach der Wirkung von Terror und Überwachung sowie nach der Faszination von autoritärer Sprache und Kultur. Am 10. Oktober 2017 ist Serhij Zhadan (Charkiw) mit seinem Text „Warum ich nicht im Netz bin“ zu Besuch bei den „Literarischen Lesungen“ und wird unter anderem über die zerfallene Sowjetunion und den ukrainischen Bürgerkrieg erzählen.

Das vollständige Programm der „Literarischen Lesungen“ finden Sie hier als PDF oder online.

Ukrainisch-deutsches Sprachenjahr in Berlin

Am 6.9.2017 wurde in Berlin ein ukrainisch-deutsches Sprachenjahr eröffnet. Im Rahmen dieses Sprachenjahrs bietet das Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin folgende Veranstaltungen an:

4.-6.10.2017 Intensivkurs Ukrainisch

9.10.2017 Zertifikatsprüfung B1

10.10.2017 Workshop für Ukrainisch-Lehrkräfte an deutschen Hochschulen. Das Workshop-Pprogramm finden Sie hier als PDF.

Der Anmeldeschluss für alle Veranstaltungen ist der 29. September 2017. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Instituts für Slawistik.

URIS Fellowship

URIS is calling for applications for two URIS fellowships, one for the 2018 autumn semester and one for the 2019 spring semester, at the University of Basel.

URIS schreibt für das Herbstsemester 2018 und das Frühjahrsemester 2019 je ein URIS-Fellowship an der Universität Basel aus.

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URIS language course in Ukrainian

Our intensive three-week course in Ukrainian made the enthusiastic participants and the even more enthusiastic teacher smile!

The course for students and members of staff of Swiss universities took place from 7–25 August in Basel. It was organised by URIS and the University of Basel Language Center and supported by the Universities of Berne, Basel, Zurich and St. Gallen.

Many thanks to Yuliya Mayilo who taught the course!

Ukrainischkurs

Zweiter Fellow: Dr. Olena Palko

Von August 2017 bis Januar 2018 forschte und lehrte der zweite URIS-Fellow, Dr. Olena Palko, an der Universität Basel.

2014-04-20 12.11.16Dr. Olena Palko ist eine Nachwuchswissenschaftlerin mit interdisziplinärem Profil. Sie hat an der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität in Kiew Politikwissenschaften und Philosophie studiert und wurde am Institut für Politikwissenschaften und Ethnologie an der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Kiew in Politikwissenschaften promoviert. Im März 2017 schloss Dr. Palko an der University of East Anglia in Norwich, England, zusätzlich ein PhD-Studium in Geschichte ab. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Politik- und Kulturgeschichte der Ukraine im 20. Jahrhundert. In Dr. Palkos bisheriger Forschung stand die Frage nach der Konsolidierung der Macht der Bolschewiki in der Ukraine in den 1920er Jahren im Zentrum.

Aktuelles Forschungsprojekt
In ihrem aktuellen Forschungsprojekt befasst sich Dr. Palko mit einem Vergleich der  Nationalitätenpolitik Polens und der frühen UdSSR in den 1920er Jahren. Am Beispiel der Politik gegenüber der ukrainischen Nation wird das Zusammenspiel von Minderheiten- und Aussenpolitik in der Zwischenkriegszeit untersucht. Nationalitätenpolitik wird als Mittel politischer Konsolidierung und zwischenstaatlicher Rivalität beschrieben, wobei insbesondere der Rolle sowjetischer „Polonophobie“ sowie polnischer „Sowjetophobie“ bei der Formulierung von Nationalitäten- und Minderheitenpolitiken in beiden Ländern nachgegangen wird.

Lehrveranstaltung
In Basel bot Dr. Palko im HS 2017 einen Kurs in englischer Sprache zu „The Soviet Nation-Building in the 1920s-1930s“ an. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung standen Prinzipien und Massnahmen der sowjetischen Nationalitäten- und Minderheitenpolitik in der Zwischenkriegszeit. Dabei sollten auch widersprüchliche Ziele sowie Unterschiede bei der Implementierung der Nationalitäten- und Minderheitenpolitik in den unterschiedlichen Sowjetrepubliken diskutiert werden. Durch diesen Zugang sollte zu einem besseren Verständnis der historischen Tiefendimension zahlreicher zeitgenössischer Konflikte im postsowjetischen Raum beigetragen werden.

Die Lehrveranstaltung stand BA- und MA-Studierenden der Osteuropastudien, Geschichte, Politikwissenschaften, European Global Studies sowie benachbarter Fächer offen. Hier finden Sie den Link zur Lehrveranstaltung im Vorlesungsverzeichnis der Universität Basel.

Öffentliche Vorträge und Konferenzteilnahmen
07.10.2017
Dr. Palko hielt einen Vortrag mit dem Titel „Mythologizing the Revolution: The Representations of the Russian Revolution in Ukrainian and Russian Revolutionary Literature“ an der Konferenz „One Hundred Years that Shook the World: Failures, Legacies and Futures of the Russian Revolution“ organisiert von der Universität St. Gallen, dem Literaturhaus Zürich und Palace St. Gallen.

26.10.2017
Dr. Palko nahm an der öffentlichen Podiumsdiskussion „10 Tage, die die Welt erschütterten“ – 100 Jahre danach: Dimensionen der Revolution für Europa“, die im Rahmen der Vortragsreihe „100 Jahre Russische Revolution“ an der Universität Bern durchgeführt wurde, teil.

Kontakt
olena.palko@unibas.ch
o.palko@uea.ac.uk

CV und Publikationsliste (PDF)

Workshop “Culture as Politics” – Berlin, 19.7.2017

Culture has become not only an important economic factor but also an essential tool for the state to manage the social order, for the reproduction of symbolic hegemony and for identity politics. Looking at the examples of Russia, Poland and others, this workshop asks whether culture still has any emancipatory potential when it has largely been appropriated by conservative discourse, populist politics and the neoliberal market. The concluding panel discussion will look at India, Russia and Turkey and examine the uses of ‘culture’ in strengthening (or inhibiting) currently growing political authoritarian tendencies.

Speakers: Susanne Frank (Humboldt-Universität zu Berlin), Ilya Kalinin (Prisma Ukraïna Fellow 2017; State University St. Petersburg), Vyacheslav Morozov (University of Tartu), Andrii Portnov (Prisma Ukraïna; Forum Transregionale Studien), Tomasz Zarycki (University of Warsaw)

Please find more information about the program online.

Anmeldung für Winterakademie „Revisiting the Nation“ bis 30.8.2017

Die Winterakademie „Revisiting the Nation: Transcultural Contact Zones in Eastern Europe“ findet vom 26. Februar bis 7. März 2018 in Bukarest statt und stellt sich der Frage nach der Nationenbildung in Osteuropa und ihren Bedingungen.
Bewerbungsfrist: 30. August 2017

Die detaillierte Ausschreibung der Winterakademie finden Sie auf der Seite von Prisma Ukraïna oder im angehängten PDF.

Viadrinicum Summer School 2017: „BorderLab. Borderland Experiences: Conflict, Dialogue, and the Arts“

Frankfurt (Oder), 28 August – 10 September 2017
Viadrinicum is an annual summer school devoted to the countries of the Eastern Partnership region with a special focus on Ukraine. This year it will take place in the form of BorderLab, aiming to tackle the issues of borders and borderland regions from multiple theoretical and methodological perspectives. With a strong emphasis on the participatory element of educational process the school will allow its participants to deepen their knowledge about borderland studies and enhance their practical and methodological skills in the framework of several project-oriented workshops. Students, PhD candidates and young NGO activists (up to 35 years of age) from all fields are invited to apply. The application deadline is May 31, 2017. Find more information as well as the full summer school programm here.

Ukrainian Regionalism – A Research Platform

The „Ukrainian Regionalism“ research initiative has united historians, sociologists, anthropologists, economists, literary critics and linguists from Ukraine, Poland, Switzerland, Austria, Russia, Germany, Romania and the USA – both well-known experts and emerging young scholars. Two larger projects „Region, nation and beyond“ and „Transcultural contact zones in Ukraine“ as well as a number of smaller sub-projects are implemented collaboratively since 2012.

„Ukrainian Regionalism“ is part of the Center for Governance and Culture in Europe at the University of St. Gallen, Switzerland.
uaregio.org