Vortrag: Stepan Bandera – Leben und Kult eines ukrainischen Nationalisten zwischen Faschismus und Genozid

Öffentlicher Gastvortrag: Dr. Grzegorz Rossoliński-Liebe (Berlin) spricht am Dienstag, 9. Mai 2017, 12.15-13.45 Uhr, zum Thema: „Stepan Bandera – Leben und Kult eines ukrainischen Nationalisten zwischen Faschismus und Genozid“. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Hauptgebäude der Universität Zürich, Rämistrasse 71
Hörsaal KOL-G-217

Veranstaltungsseite der Abteilung für Osteuropäische Geschichte am Historischen Seminar der Universität Zürich

Prisma Ukraïna — Research Network Eastern Europe

Der interdisziplinäre Forschungsverbund Prisma Ukraïna—Research Network Eastern Europe wird von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Universitäten und wissenschaftlichen Institutionen in Berlin und Brandenburg getragen und führt die Arbeit der 2015 vom ukrainischen Historiker Dr. Andrii Portnov gegründeten Berlin-Brandenburg Ukraine Initiative (BBUI) fort. Der Verbund stellt Freiräume zum Austausch und zur Vernetzung zur Verfügung und lädt WissenschaftlerInnen, JournalistInnen und AktivistInnen aus der Ukraine und Osteuropa ein, mehrere Monate als Visiting Fellow in Berlin zu verbringen. Er organisiert Workshops, Podiumsdiskussionen und Vorträge, die sich an Fachpublikum und die interessierte Öffentlichkeit richten. Die Ukraine steht als Forschungsgegenstand im Zentrum des gemeinsamen Interesses und fungiert gleichzeitig als »Prisma«, um transregionale Perspektiven zu eröffnen.

http://prisma-ukraina.de/

Transit, Refuge, Residence: Modern Artists from Ukraine in Switzerland (Archipenko, Epstein-Hefter, Orloff, Polissadiw)

Susak, Vita // vita.susak@gmail.com // Bern, Verein „memoriart33-45“

Panel Discussion: Instrumentalisation of the Past as a Means of Political Mobilisation: the Painful Experiences of Eastern Europe and the Balkans

Friday, 17 March 2017, 19h30, Auditorium 001, Kollegienhaus of the University of Basel, Petersplatz 1, Basel. No registration needed.

With the participation of Vasyl Cherepanyn (Visual Culture Research Centre, Kiev), Alexey Miller (CEU and Eurpean University of St. Petersburg) and Vjeran Pavlaković (University of Rjieka). The discussion will be lead by Carmen Scheide (University of Bern). The event is jointly hosted by the Swiss Peace Foundation and the Department of History of the University of Basel.

„Le discours sur la langue ukrainienne dans l’Ukraine indépendante (dès 1991): essai d’analyse épistémologique.“

Mayilo, Yuliya // Université de Lausanne // Sprachwissenschaft

Erster Fellow: Prof. Dr. Georgiy Kasianov

Von Februar bis Juli 2017 forschte und unterrichtete der erste URIS-Fellow, Prof. Dr. Georgiy Kasianov, an der Universität Basel.

Bild: Universität Basel, Oliver Hochstrasser
Bild: Universität Basel, Oliver Hochstrasser

Prof. Dr. Georgiy Kasianov ist 1961 in Tscheljabinsk im Südural geboren. An der Nationalen Pädagogischen Universität von Kiew hat er 1983 einen Abschluss in Geschichte und Sozialwissenschaften gemacht, bevor er an der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Geschichte doktorierte. Seit über zehn Jahren ist Prof. Kasianov Vorsteher der Abteilung für Zeitgeschichte und Politik am Institut für die Geschichte der Ukraine an der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Kiew. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Sozial-, Politik- und Kulturgeschichte der Ukraine im 19. und 20. Jahrhundert.

Aktuelles Forschungsprojekt
Gegenwärtig arbeitet Prof. Kasianov an einer Monografie über den politischen Gebrauch und Missbrauch von Geschichte und kollektivem Gedächtnis in der Ukraine seit den 1980er Jahren. Zu den zentralen Aspekten seiner Untersuchungen gehören die Nationalisierung von Geschichte, die Konstruktion eines nationalen Narrativs, die Repräsentation der Vergangenheit im öffentlichen Raum, in den Medien und in Schulbüchern, die Kontroverse zwischen sowjetnostalgischen und nationalistischen Metanarrativen, die „Dekommunisierung“ und die Verwendung von Geschichte in intra- und internationalen Konflikten. Prof. Kasianov arbeitete während seines Aufenthalts in Basel an diesem Projekt weiter.

Lehrveranstaltung

Bild: Universität Basel, Oliver Hochstrasser
Bild: Universität Basel, Oliver Hochstrasser

In Basel bot Prof. Kasianov einen Kurs zu „History, Cultural Memory and Politics: Ukraine and the Post-Communist Space“ an. Zusammen mit den Studierenden wurde die Geschichte der Ukraine durch die verschiedenen Arten ihrer Repräsentation in der professionellen Geschichtsschreibung, in politischen und öffentlichen Diskussionen sowie in Medien und Kunst untersucht. Hier finden Sie den Link zur Lehrveranstaltung im Vorlesungsverzeichnis der Universität Basel.

Öffentliche Vorträge
An der öffentlichen Auftaktveranstaltung von URIS am 29. März 2017 in Basel hielt Prof. Kasianov einen Vortrag zum Thema „Past Continuous: Politics of History in Ukraine and the ‚New Europe‘ (End of 1990s – 2000s)“. In seinem Vortrag sprach Prof. Kasianov über die Geschichtspolitik in der Ukraine in den 1990er und 2000er Jahren. Er ging den Fragen nach, wie die Vergangenheit für die Gegenwart gebraucht und missbraucht wird, wie Geschichte und kollektives Gedächtnis von verschiedenen Akteuren, Interessensgruppen und Regierungen instrumentalisiert werden kann, und was die Konsequenzen einer solchen utilitaristischen und politisch motivierten Verwendung von Geschichte und Erinnerung sind.

Kontakt
georgy.kassianov@unibas.ch

Publikationsliste (PDF)

Medien
„Fragen der Vergangenheit werden stark instrumentalisiert“, Interview mit Georgiy Kasianov auf der Webseite der Universität Basel (22.3.2017).
„Dem Homo sovieticus entkommen“, Gastbeitrag von Georgiy Kasianov in der ZEIT (2.12.2016).

Forschungsstipendien der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission

Die DUHK vergibt ein Forschungsstipendium für einen maximal einmonatigen Forschungsaufenthalt in der Ukraine für Doktorandinnen und Doktoranden aus Mitteln des DAAD sowie zwei Forschungsstipendien für den Aufenthalt von bis zu drei Monaten für Promovierende und/oder Post-Docs aus Mitteln der Robert Bosch Stiftung.

Die Ausschreibung der Forschungsstipendien richtet sich an Historikerinnen und Historiker mit abgeschlossenem Hochschulstudium, die an einer Dissertation oder einem Post-Doc-Projekt zur ukrainischen bzw. deutsch-ukrainischen Geschichte arbeiten.

Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2017

Stipendienausschreibung DUHK

Literatur zur Ukraine in Schweizer Bibliotheken

Die Universitätsbibliothek Basel hat für URIS einen Suchstring mit einer thematischen Suche nach Literatur zur Ukraine im Katalog „swissbib grün“ erstellt. Durch die mehrsprachigen Suchbegriffe werden Treffer aus den Bibliotheken sowohl im französischsprachigen als auch im italienischsprachigen sowie im deutschsprachigen Landesteil angezeigt. So werden die Bestände an Literatur über die Ukraine in der gesamten Schweiz sichtbar. Die Suche ist geordnet nach „neueste zuerst“ und kann nach individuellen Bedürfnissen mit den Facetten auf der rechten Seite der Trefferanzeige weiter eingegrenzt werden.

Zum Suchstring

First URIS workshop

SAVE THE DATE

First URIS workshop: 7/8 June 2017, Basel.
Send us a message, if you wish to attend!
uris@unibas.ch

URIS NEWSLETTER SEPTEMBER 2016

Find our second URIS newsletter here.

Most important:

  • We are pleased to introduce the first URIS fellow. Prof. Dr. Georgiy Kasianov will teach at the University of Basel in the 2017 spring semester and take part in URIS activities throughout Switzerland.
  • URIS is again calling for applications for two URIS fellowships, one for the 2017 autumn semester and one for the 2018 spring semester.

Podiumsgespräch: Zusammenarbeit in der Krise – Das Engagement der Schweiz in der Ukraine

Podiumsdiskussion am Mittwoch, 2. November 2016, 17h–19h15, Hörsaal 102, Kollegienhaus der Universität Basel

mit:
Sibel Arslan, Nationalrätin, Grüne (BastA!)
Elisabeth Schneider-Schneiter, Nationalrätin, CVP
Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk, Universität Basel
Gretta Fenner, Direktorin Basel Institute on Governance
Botschafterin Elisabeth von Capeller, Vize-Direktorin,
Leiterin des Bereichs Ostzusammenarbeit, DEZA
Ivo Germann, Leiter Operationen, Wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung, SECO
Holger Tausch, Leiter Schweizer Kooperationsbüro in Kiew

Moderation: Luzia Tschirky, Journalistin

Einladungskarte mit Anmeldetalon, Anmeldung bis zum 24.10.16

Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung der Universität Basel mit der DEZA und dem SECO.

III Trilateral Youth Forum “Germany, Russia, Ukraine: A Common Future?”

Location: Kyiv, Ukraine
Dates: 20–26 November, 2016
Target group: 18-26 year old participants from Germany, Ukraine and Russia
Application Deadline: 30th of September 2016, 23.59 CET

What role do the youth and civil societies play in easing tensions between states? How does media affect our perception of other countries? How do young people feel and what do they think on the other side of the conflict? These and many other questions are raised in our three-year youth project designed by youth from three different countries –– Trilateral Youth Forum “Germany, Russia, Ukraine: A Common Future?”. Our goal is to provide youth with a platform to discuss, doubt, raise questions, share some very different at times opinions but trying to define common challenges and ways to overcome them together at the end. Would it be an academic or a policy problem, social or cultural issue, we welcome you to shape agenda with us. This year in Kyiv we plan the final 3rd edition of the Forum. And we invite you to participate in mutually respectful discussions with experts to discover new ways of strengthening the ties between our societies. If you are keen on meeting active like-minded students and young professionals from Germany, Russia and Ukraine to create common youth and social-oriented projects, apply for the III TYF and join our multinational young community in our search for a better common future.

Call for applications

Ukraine in European Dialogue Fellowships

This junior fellowship program aims to support the research of Ukrainian scholars who are completing or have recently completed doctoral studies in a Ukrainian institution of higher education. It offers access to the resources of the Institute for Human Sciences (IWM) in Vienna to younger researchers who have demonstrated exceptional talent to allow them to work on a research project of their own choice. The fellowships are open to all academic disciplines in the social sciences (including history). Research proposals related to one of the Institute’s main research fields are strongly encouraged.
The candidates selected will be invited to spend January to June 2017 at the IWM to pursue their research projects. Application Deadline: October 10, 2016.

Call for applications

Call for Applications: German-Russian-Ukrainian youth encounter “Model Historical Dispute: Competing Memories of the Second World War“, Marburg, November 16-24th 2016

NEW Submission deadline: September 10th, 2016

The Center for Conflict Studies (CCS) at the University of Marburg (Germany) is delighted to announce the Call for Applications for the German-Russian-Ukrainian youth encounter “Model Historical Dispute: Competing Memories of the Second World War”. The CCS has been awarded a grant by the foundation “Remembrance, Responsibility, and Future” (Erinnerung, Verantwortung, Zukunft: EVZ) to organize a youth encounter in the framework of its MEET UP! programme of youth encounters. The project is taking place in collaboration with Youth NGO Iskra (Ukraine) and Youth Human Rights Movement (Russian Federation) in Marburg from November 16th until November 24th, 2016.

Call for applications

W3-Professur (50%) für Entangled History of Ukraine

An der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Stiftung Europa-Universität Viadrina ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W3-Professur (50%) für Entangled History of Ukraine (Kenn-Nr. 1300-16-01) zu besetzen.

Die Professur ist angesiedelt am Collegium Polonicum, deren gemeinsame Träger die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) (EUV) und die Adam Mickiewicz-Universität Poznań (AMU) sind. Das Collegium Polonicum hat seinen Sitz in Słubice, der Nachbarstadt von Frankfurt (Oder). Diese zentrale Einrichtung dient der deutsch-polnischen wissenschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit.

Der/die Stelleninhaber_in soll das Fach in Forschung und Lehre breit vertreten. Bevorzugte Schwerpunkte sind:
• Ukrainische Geschichte und Kultur im Zeitraum vom 19. bis zum 21. Jahrhundert im Kontext Mitteleuropas insb. des Habsburgerreiches und Polens sowie des Russischen Reichs und der Sowjetunion
• Vergleichende Geschichte der ukrainischen Regionen
• Erinnerungspolitik in Ostmitteleuropa
• Cultural Theory und Cultural Studies

Stellenausschreibung

Religion & Gesellschaft in Ost und West, Monatszeitschrift

Religion & Gesellschaft in Ost und West informiert jeden Monat in deutscher Sprache über aktuelle Themen und Ereignisse in den Kirchen und Religionsgemeinschaften in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa.
G2W: Ökumenisches Forum für Glauben, Religion und Gesellschaft in Ost und West
g2w.eu/zeitschrift

Ab Imperio, Journal

Ab Imperio is an affiliated journal of the Association for Slavic, East European, and Eurasian Studies (ASEEES) // Ab Imperio является журналом, афилиированным с Ассоциацией Славянских, Восточноевропейских и Евроазиатских Исследований
abimperio.net

Krytyka Magazine / Кри́тика

Krytyka Magazine, a Ukrainian avant-garde journal of intellectual inquiry, book reviews, and essays.
Кри́тика — сучасний український інтелектуальний часопис аналітичної есеїстики, публіцистики та рецензій.
krytyka.com