GRATULATION ZUM BESTANDENEN UKRAINISCH KURS

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Letzten Freitag bestanden die TeilnehmerInnen des IV. Ukrainischkurses ihre Prüfung. Herzlichen Glückwunsch!

Während die vergangenen URIS Ukrainischkurse (I-III) die erlernten Sprachkenntnisse vertieften, lernten die Studierenden in diesem zweiwöchigen Einsteigerkurs erneut die Grundkenntnisse der Ukrainischen Sprache. Der neue Wortschatz und das Sprachverständnis eröffnete uns Einblicke in die gegenwärtige und traditionelle Kultur der Ukraine.

Gerne möchten wir die Gelegenheit nutzen, um dem Department Geschichte und dem Department der Sprachen und Litraturen der Universität Basel, der Universität Bern, der Universität Zürich, der Universität St. Gallen und dem Sprachenzentrum der Universität Basel zu danken, dass sie diesen einmaligen Kurs möglich gemacht haben. Und natürlich Yuliya Mayilo für ihren grossen Einsatz und ihre Begeisterung beim Unterrichten der ukrainischen Sprache!

Besuch des Ukrainischen Botschafters Artem Rybchenko in Basel

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Bei seinem Besuch in Basel, traf sich der ukrainische Botschafter Artem Rybchenko mit URIS.

Wir präsentierten Forschungsprojekte der Initiative und besprachen weitere Möglichkeiten einer gemeinsamen Förderung des Wissens über die Ukraine.

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Дякую за увагу!

Bewirb Dich für die zweite URIS Studienreise nach Kyiv (31. August – 7. September 2019)

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Die Studienreise „Vom Podil zum Majdan“ verfolgt die historischen Spuren des rasanten Wandels, den die ukrainische Hauptstadt von einem provinziellen Pilgerort im 19. Jahrhundert zu einer kosmopolitischen Grossstadt Anfang des 20. Jahrhunderts erlebt hat. Schwerpunkte der historischen Stadterkundungen werden das historische Viertel Podil, die Stadt unter deutscher Besatzung im Zweiten Weltkrieg und die kulturpolitischen Folgen des „Euromajdan“ sein. Anschliessend haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit an einem dreitägigen Intensiv-Sprachkurs an der Mohyla-Akademie teilzunehmen.

Die Exkursion, die von URIS in Zusammenarbeit mit der Universität Bern und der Mohyla-Akademie in Kyiv organisiert wird, steht allen Studierenden und Doktorierenden der Schweizer Universitäten offen. Bewirb Dich jetzt mit einem kurzen Motivationsschreiben und CV für eine der zwei Teilnahmeoptionen (mit oder ohne Sprachkurs) bis zum 10. Juni 2019 unter: Uris@unibas.ch 

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URIS-Workshop „Exploring the own West. Pilgrimage and travel in the Russian Empire in the 19th century“

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We warmly invite you to our fifth URIS-Workshop on the topic of travelling in the Russian Empire, which will be held at the University of Basel, on Monday, 20 May 2019, from 2.00 – 6.00 pm.

Thanks to the development of modern infrastructure and other factors of socio-political change, geographical mobility in the Russian Empire intensified in the second half of the 19th century. An increasing number of travellers, pilgrims and tourists started exploring the own country. To which extent did travel in Russia differ from that in Western Europe? Did mobility facilitate the spatial integration of the polyethnic empire? Or did the encounter with „the Other“ enhance feelings of regional and/or  national belonging?

After a keynote lecture by the distinguished Professor Dr Christine D. Worobec (Northern Illinois University), we will have a roundtable discussion with experts on the question of travelling and travelogues. Join the talk with our URIS-fellow Dr Kateryna Dysa, the professor for Eastern European History Dr F. Benjamin Schenk and the professor of Slavic Languages and Literature Dr. Anna Hodel Laszlo.

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Ukrainisch lernen in Basel! 24. Juni bis 5. Juli 2019

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Ihr könnt schon ein bisschen Russisch oder Polnisch und habt Lust auf eine neue osteuropäische Sprache? Dann meldet Euch im Sprachenzentrum der Universität Basel für Yuliya Mayilos beliebten Einführungskurs in die ukrainische Sprache an. Der zweiwöchige Kurs findet vom 24. Juni bis zum 5. Juli 2019 statt und ist für Studierenden und Mitarbeitende der Schweizer Universitäten kostenlos.

Mehr Informationen unter:

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Fünfter URIS Fellow: Prof. Dr. Kateryna Dysa

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Prof. Dr. Kateryna Dysa 

Von Februar bis Juli 2019 lehrte und forschte Prof. Dr. Kateryna Dysa an der Universität Basel

«Young people, travel if you can, and if you cannot – travel all the same» (Jules Verne: L’École des Robinsones, 1882)

Berichte von Reisenden und Reiseführer über die Stadt Kiew stehen im Zentrum von Dr. Kateryna Dysas aktuellem Forschungsprojekt «Transformation of the Image of the City in Travel Literature: The Case of Kyiv from the Mid-19th to the Early 20th Century». Arbeitsmigration, Pilgerreisen und säkularer Tourismus führten Mitte des 19. Jahrhunderts zu einer grossen Mobilität im Zarenreich und brachten dabei neue literarische Formen wie Reiseführer und Reiseberichte hervor. Zu diesem Zeitpunkt war Kiew als Zentrum der ‘alten Rus’ ein bekannter aber gleichzeitig provinzieller Pilgerort des orthodoxen Glaubens. Unter dem Einfluss der Reisenden veränderte sich die Stadt fortlaufend bis sie Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem dynamischen, multi-ethnischen und kosmopolitischen Begegnungsort wurde. Dr. Kateryna Dysa nimmt die Konstruktionen und Transformationen des Kiewer Stadtbildes aus der Perspektive einer Geschichte des Reisens in den Blick und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Forschung über Tourismus und Reisen im Zarenreich.

In ihrer Lehrveranstaltung an der Universität Basel mit dem Titel «Describing Eastern Europe: The History of Travel Writing about the Region between the 16th and 20th Centuries» untersucht sie gemeinsam mit Studierenden, wer die ersten Reisenden in Osteuropa waren, mit welchen Zielen sie aufbrachen und welche Tropen über die historischen Regionen Polens, Russlands und der Ukraine sie dabei reproduzierten oder entwarfen. Die Entstehung des Genres Reiseliteratur und sein Potential für sozial- und kulturtheoretische Fragen der osteuropäischen Moderne stehen dabei im Zentrum der Übung, die Studierenden der Geschichte, der Osteuropastudien, der European Global Studies und der Literaturwissenschaften offensteht.

Mit ihrer Dissertation an der Central European University (CEU) in Budapest hat Dr. Kateryna Dysa die erste umfassende Studie zu Hexenprozessen in der Ukraine vorgelegt. Ihre Monographie «Witchcraft Trials and Beyond: in Volhynian, Podolian and Ruthenian Palatinates of the Polish-Lithuanian Commonwealth of the 17th -18th centuries», die in Kürze erscheinen wird, argumentiert aus einer anthropologischen Perspektive dass Hexerei in der Ukraine sich in prosaischer Hausmagie ausdrückte und die sozialen Spannungen der Gesellschaft spiegelte. Auch mit ihrem zweiten Buchprojekt über die Geschichte der Sexualität in den urbanen Zentren der Ukraine im 18. Jahrhundert hat Dr. Kateryna Dysa historiographisches Neuland betreten. Ihre Analyse der Verfolgungspraktiken katholischer und orthodoxer Vertreter stellt Diskurse über sexuelle Praktiken und den Körper in eine vergleichende europäische Perspektive.

Prof. Dr. Kateryna Dysa forscht und lehrt an der Mohyla-Akademie in Kiew.

Kontakt: Katerina.dysa@unibas.ch

CV mit Publikationsliste (PDF)

Three conferences in Switzerland in December

The Universities of Geneva, Lausanne and Basel host three conferences in December 2018 on Ukraine-related topics!

Geneva, 13/14 December, «Divided Memories, Shared Memories. Poland, Russia, Ukraine: History Mirrored in Literature and Cinema»

Lausanne, 13/14 December, «Current Ukrainian Archaeology: Pontic Olbia, the Limes and the Barbarian»

Basel, 13/14 December, «The Black Sea in Trans-Imperial and Trans-National History»

URIS is pleased to be able to support these three events.

URIS fellowship

URIS is calling for applications for one URIS fellowship for the 2019 autumn semester at the University of Basel.

URIS schreibt für das Herbstsemester 2019 ein URIS-Fellowship an der Universität Basel aus.

Bericht über die URIS-Exkursion in die Westukraine im Juni 2018

Im Juni 2018 unternahm URIS mit Studierenden und weiteren Angehörigen der Universität Basel eine siebentägige Exkursion in die Ukraine. Im Mittelpunkt der Reise stand die Suche nach historischen Spuren des Zusammenlebens unterschiedlicher Kulturen und Religionen in Galizien, der Bukowina und Podolien.

Den bebilderten Bericht finden Sie hier.

Ukrainische Graphic Novel zu Besuch in Basel

Das Philosophicum Basel stellt in Kooperation mit dem Cartoonmuseum Basel das Graphic Novel „Ein Held wider Willen“ und die beiden Autoren Cyril Horiszny und Mihai Tymoshenko vor.

Aus dem Ankündigungstext des Philosophicum:

„Ein Held wider Willen“ spielt im Revolutionsjahr 1848 im ukrainischen Lemberg. Während der ukrainische Angestellte einer Kanzlei, Stefan Kalinowicz, «gleichmäßig und genau wie eine gut aufgezogene Uhr» seiner Arbeit nachgeht, werden seine Identität und sein Selbstverständnis immer mehr von den äusseren Wirren erfasst und verwirrt. Schliesslich muss er seine Rolle im galizischen Vielvölkerstaat zwischen Österreich, Polen und den Ruthenen neu finden.

Die im ukrainischen Kontext noch heute aktuelle Novelle von Iwan Franko wurde 2017 erstmals ins Deutsche übersetzt. Cyril Horiszny und Mihai Tymoshenko haben daraus eine Graphic Novel gemacht, die zum schönsten Buch der Ukraine gekürt wurde. Zusammen mit Anette Gehrig (Leiterin Cartoonmuseum Basel) stellt Judith Schifferle die beiden Gäste im Philosophicum vor. Apéro und Bücherverkauf im Anschluss.

24. Oktober 2018, 19:00
Philosophicum Basel (1. Stock), St. Johannsvorstadt 19-21
Eintritt: CHF 17.- / 10.-

Serhij Zhadan an der BuchBasel

Serhij Zhadan spricht an der diesjährigen BuchBasel über seinen neuen Roman „Internat“. Judith Schifferle moderiert das Gespräch, Sofiya Onufriv übersetzt und Thomas Sarbacher liest aus dem Roman vor.

Aus der Programmankündigung des Literaturfestivals BuchBasel:
Bisweilen erinnern wir uns, dass in der Ukraine noch immer ein Krieg im Gange ist. Serhij Zhadans Roman «Internat» (Suhrkamp, 2017) führt uns direkt in den Konflikt hinein: Pascha, ein unscheinbarer und unpolitischer Lehrer, der auf keinen Fall ein Held sein will, soll seinen Neffen aus dem Internat nach Hause holen. Dabei geraten die beiden zwischen die Fronten. Sie sind Zivilisten, die im apokalyptischen Niemandsland überleben müssen. Am Ende dieser waghalsigen Unternehmung können sie sich dem Inferno nicht mehr entziehen. «Auf diesen Roman haben wir Ukrainer gewartet» (Katja Petrowskaja, FAZ).

Freitag, 9. November 2018, 20:30 Uhr, Philosophicum Basel (St. Johanns-Vorstadt 19-21, 4056 Basel)
Dies ist eine Veranstaltung der BuchBasel in Kooperation mit dem Philosophicum und dem Osteuropa-Forum Basel.
Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der BuchBasel.

Opening session of the HSG Russia and Its Neighbourhood Discussion Series with Dr Olga Onuch (Manchester)

The School of Humanities and Social Sciences at the University of St. Gallen hosts the opening event of the HSG Russia and Its Neighbourhood Discussion Series. Political scientist Olga Onuch will give a speech on „Supporting the Revolution: Post Protest Buy-In or Post-protest Polarization?“ discussing the case of Ukraine’s EuroMaidan. Please find more details here.

October 15, 2018, 6.15pm

University of St. Gallen
Room 52-7024 (7th floor)
Müller-Friedberg-Strasse 6/8
St. Gallen

Third Ukrainian Language Course Completed

Last Friday the third URIS Ukrainian course was completed. In the course the active and passive language skills acquired in the Ukrainian I and II courses was developed further. The focus was on reading comprehension and translating texts on current issues. Everyday written and oral communication was practised intensively and grammar skills were improved. The course also offered insight into contemporary and traditional Ukrainian culture.

We would like to take this opportunity to thank the Department of History of the University of Basel, the University of Bern and the University Language Center Basel for making this course possible and of course to thank Yuliya Mayilo for her enthusiastic effort as instructor!

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Interview auf SWISSINFO mit dem Leiter von URIS

In einem Interview mit Lioudmila Clot für SWISSINFO erzählt Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk von der Grundidee und den Tätigkeiten der Forschungsinitiative „Ukrainian Research in Switzerland“ sowie über Zusammenhang von Bildung und Politik.

Das ganze Interview in russischer Sprache finden Sie auf SWISSINFO.

Ukrainisch III – Sprachkurs für Fortgeschrittene

Nach Urkainisch I und II organisiert URIS in Zusammenarbeit mit dem Sprachenzentrum der Universität Basel nun einen Ukrainischkurs für Fortgeschrittene!

06.08.-17.08.2018, Montag bis Freitag, 13:15-16:30 Uhr

Dozentin: Yuliya Mayilo
3 ECTS
Die Kursteilnahme ist für Studierende und Mitarbeitende aller Schweizer Universitäten kostenlos. 
Anmeldung und weitere Infos finden Sie auf der Seite des Sprachenzentrums.

Kurs „Grossmachtverschiebungen weltweit“ an der Volkshochschule beider Basel

Die Volkshochschule beider Basel führt im Juni 2018 eine Vortragsreihe zum Thema „Grossmachtverschiebungen weltweit“ an. Die Vorträge beleuchten, welche Auswirkungen die ideologische Neuausrichtung der Grossmächte auf aktuelle Krisen und Konflikte haben – von Nordkorea über die Krim und Syrien bis nach Europa. Den Abschluss der Reihe bildet die Präsentation des Friedensgutachtens 2018 der deutschen Friedens- und Konfliktforschungsinstitute.

Alle vier Vortragstermine, die Titel, die Referent_innen sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie online auf der Seite der Volkshochschule.

GO EAST Sommerschule: „Identitätsgestaltung – Die Ukraine und Ich“

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) organisiert vom 1.9. bis zum 17.9.2018 eine internationale reisende Sommerschule für Studierende aller Fächer in Lwiw, Charkiw und Kiew. Das Thema der Sommerschule lautet „Identitätsgestaltung – Die Ukraine und Ich“.

Bewerbungsschluss ist der 1. Juni 2018.

Mehr Informationen finden Sie online.

Die GO EAST Seite des DAAD finden Sie hier.

Polesien als Interventionslandschaft

Das Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung organisiert eine Sommerschule zu Polesien! Die Veranstalter wollen während der Sommerschule gemeinsam mit den Teilnehmenden und Experten aus Belarus und der Ukraine die (Natur-)Landschaft Polesiens als dynamischen ökologischen, politischen, soziokulturellen und wirtschaftlichen Raum erkunden. Das Alltagsleben rückt dabei ebenso in den Fokus wie das Verhältnis von Staat, Bevölkerung, Natur und Technik. Die Interaktionen von Landschaft und Räumlichkeit einerseits und historischen Akteuren andererseits sollen an drei Orten beispielhaft erforscht werden: Pinsk im belarussischen und Warasch/Kusnezowsk im ukrainischen Teil Polesiens, sowie Kiew.

Die Bewerbungsfrist endet am 15.06.2018!

Alle weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Sommerschule.

Neuerscheinung: „Internat“ von Serhij Zhadan

Im Suhrkamp Verlag (Berlin) ist der neue Roman von Serhij Zhadan „Internat“ über den Krieg in der Ostukraine in deutscher Übersetzung erschienen. Eine Buchbesprechung finden Sie in der neusten Ausgabe der WOZ – Die Wochenzeitung (WOZ Nr. 12, 22. März 2018, S. 19).