News

“Sie kam aus Mariupol”

Lesung und Gespräch mit Natascha Wodin
29.11.2017, Literaturhaus Freiburg im Breisgau, 19:30 Uhr

Sie kam aus Mariupol (2017) ist eine Spurensuche. Wodin geht dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die aus der Hafenstadt Mariupol stammte und mit ihrem Mann 1934 als ‘Ostarbeiterin’ nach Deutschland verschleppt wurde.”

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Russischen Kulturtage in Freiburg im Breisgau statt. Die diesjährigen Kulturtage stehen unter dem dem Thema “Spurensuche: 100 Jahre russische Revolution” und werden vom Zwetajewa-Zentrum für russische Kultur an der Universität Freiburg und vielen unterschiedlichen Partnerorganisationen durchgeführt. Das gesamte Programm finden Sie hier.

„Kleines Lexikon intimer Städte“ und „Euromaidan“

Lesung und Gespräch mit Jury Andruchowytsch
23.11.2017, Saal im E-Werk Freiburg im Breisgau, 20 Uhr

Kleines Lexikon intimer Städte ist ein Alphabeth von 44 Städten auf drei Kontinenten, denen der Autor in seinem Leben begegnet ist. In Euromaidan erzählen Schriftsteller, viele von ihnen Aktivisten, “von den aufwühlendsten Tagen ihres Lebens und versuchen sich an einer Anatomie des Augenblicks”.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Russischen Kulturtage in Freiburg im Breisgau statt. Die diesjährigen Kulturtage stehen unter dem dem Thema “Spurensuche: 100 Jahre russische Revolution” und werden vom Zwetajewa-Zentrum für russische Kultur an der Universität Freiburg und vielen unterschiedlichen Partnerorganisationen durchgeführt. Das gesamte Programm finden Sie hier.

A New Theology of Politics: ‘Holy Wars’ of the Heterogenous Ukraine

Metreveli, Tornike // University of St. Gallen // School of Humanities and Social Sciences

Erinnerungslandschaft Ukraine: Karten zum historischen Gedächtnis in der Ukraine

“Erinnerungslandschft Ukraine” ist eine Kartensammlung, die Daniel Ursprung (wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Universität Zürich) im Rahmen seiner Lehrveranstaltung “Historische Mythen in der Ukraine: Geschichte zwischen Politik, Erinnerung und Wissenschaft” im Frühjahrssemester 2017 an der Universität Zürich erarbeitet hat.

Die Karten stellen die geographische Verteilung von Objekten (Denkmäler, Strassen, Parks, öffentliche Einrichtungen etc.) innerhalb der Ukraine dar, die nach wichtigen Erinnerungsorten benannt sind.  Somit liefern die Karten Hinweise darauf, wie in gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen historischen Personen und Ereignissen gedacht wird, welche Symbole als gemeinschafts- oder identitätsstiftend betrachtet werden und welche regionalen und lokalen Unterschiede sich dabei feststellen lassen. Besonders im Vergleich mehrerer Karten zeichnen sich dabei regional unterschiedlich ausgeprägte Erinnerungskulturen ab. Ergänzend sind einige Basiskarten zu finden, die es ermöglichen, die Verteilung der Erinnerungsorte mit demographischen, sozialen und ökonomischen Faktoren zu vergleichen. Als Datengrundlage diente die freie Geo-Datenbank von OpenStreetMap.org (OSM). Auf der Webseite von Daniel Ursprung  finden sich neben der Kartensammlung auch Erläuterungen zu seinem Vorgehen bei der Erarbeitung der Karten.

http://daniel-ursprung.ch/erinnerungslandschaft_ukraine/

Schreibtische: Übersetzer in der Schweiz und in der Ukraine

Fotoausstellung in der Universitätsbibliothek Basel
06. November – 30. Dezember 2017

“Die Weltliteratur wird von Übersetzern gemacht”, so der Literaturnobelpreisträger José Saramago. Wir wissen heute meist, unter welchen Umständen berühmte Autoren und Autorinnen ihre Werke geschrieben haben, wir kennen ihre Schreibstätten. Aber wie und wo arbeiten Übersetzer an der Übertragung literarischer Texte? In dieser vom Übersetzerhaus Looren in Wernetshausen (ZH) organisierten Ausstellung gewähren je drei Übersetzer und Übersetzerinnen aus der Schweiz und aus der Ukraine Zutritt zu ihrem Zuhause und zu ihren Schreibtischen und zeigen Facetten eines zwischen Handwerk und Kunst angesiedelten Metiers.

UB Basel, Infomationszentrum 1. OG,
Mo–Fr 08:00–22:30 Uhr, Sa 09:00–19:00 Uhr

Eine Kooperation von Universitätsbibliothek Basel, Übersetzerhaus Looren und Osteuropa-Forum Basel (OFB)

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

Regional hegemony of the EU in the Eastern Neighborhood

Burmester, Isabell // Global Studies Institute, Université de Genève // Politikwissenschaften

Border Crossing: Jewish Migration from East Europe, 1870–1920

Chebotarov, Oleksii // Universität St. Gallen // School of Humanities and Social Sciences

Second URIS workshop in November

The next workshop will take place in Basel on Monday, 20 November 2017. The subject will be Language, Politics and Identity in Ukraine. Past and Present”. All interested individuals in the field of Ukraine research in Switzerland are warmly invited to take part in the workshop as guests.

Have a look at our workshop page for further details. The full programme is available here.

URIS Newsletter October 2017

Have a look at our fifth newsletter and learn more about our two calls for applications (URIS fellowship and URIS workshop grants) and various upcoming events!

URIS workshop grants

URIS is calling for applications for two workshop grants for the 2018 spring semester (February to June) and the 2018 autumn semester (September to January).

URIS schreibt zwei Workshop-Grants für das Frühjahrssemester 2018 (Februar bis Juni) und das Herbstsemester 2018 (September bis Januar) aus.

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Brief report: First URIS workshop

Scholars in the humanities, cultural studies and social sciences met on 7 and 8 July 2017 in Basel for the first URIS workshop. The aim of the event was to provide an overview of current Ukraine-related research projects at Swiss universities and to contribute to the networks of Swiss research on Ukraine. Scholars from the Universities of Geneva, Bern, Zurich, St. Gallen, Basel, Lucerne and Lausanne took part in the workshop, as well as a number of guests. The participants presented PhD and postdoctoral research as well as research projects in the fields of sociology, political science, history, art history, linguistics and literary scholarship. The first day closed with the evening presentation by URIS fellow Prof. Dr. Georgiy Kasianov on the politics of the past in the post-Soviet region.

Find the short workshop report with the list of participants here.

Serhij Zhadan in Bern: Warum ich nicht im Netz bin

Das Collegium generale der Univeristät Bern organisiert die Reihe “Literarische Lesungen” dieses Jahr zum Thema Diktatur. Autorinnen und Autoren äussern sich zu Fragen nach dem Beitrag der Literatur zum Verständnis undemokratischer Gesellschaftsformen, nach der Wirkung von Terror und Überwachung sowie nach der Faszination von autoritärer Sprache und Kultur. Am 10. Oktober 2017 ist Serhij Zhadan (Charkiw) mit seinem Text “Warum ich nicht im Netz bin” zu Besuch bei den “Literarischen Lesungen” und wird unter anderem über die zerfallene Sowjetunion und den ukrainischen Bürgerkrieg erzählen.

Das vollständige Programm der “Literarischen Lesungen” finden Sie hier als PDF oder online.

Ukrainisch-deutsches Sprachenjahr in Berlin

Am 6.9.2017 wurde in Berlin ein ukrainisch-deutsches Sprachenjahr eröffnet. Im Rahmen dieses Sprachenjahrs bietet das Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin folgende Veranstaltungen an:

4.-6.10.2017 Intensivkurs Ukrainisch

9.10.2017 Zertifikatsprüfung B1

10.10.2017 Workshop für Ukrainisch-Lehrkräfte an deutschen Hochschulen. Das Workshop-Pprogramm finden Sie hier als PDF.

Der Anmeldeschluss für alle Veranstaltungen ist der 29. September 2017. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Instituts für Slawistik.

URIS fellowship

URIS is calling for applications for two URIS fellowships, one for the 2018 autumn semester and one for the 2019 spring semester, at the University of Basel.

URIS schreibt für das Herbstsemester 2018 und das Frühjahrsemester 2019 je ein URIS-Fellowship an der Universität Basel aus.

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URIS language course in Ukrainian

Our intensive three-week course in Ukrainian made the enthusiastic participants and the even more enthusiastic teacher smile!

The course for students and members of staff of Swiss universities took place from 7–25 August in Basel. It was organised by URIS and the University of Basel Language Center and supported by the Universities of Berne, Basel, Zurich and St. Gallen.

Many thanks to Yuliya Mayilo who taught the course!

Ukrainischkurs

Current Fellow: Dr Olena Palko

The second URIS fellow, Dr Olena Palko, will research and teach at the University of Basel from August 2017 to January 2018.

2014-04-20 12.11.16

Dr Olena Palko is a junior scholar with an interdisciplinary profile. She studied political science and philosophy at the Taras Shevchenko National University in Kiev and obtained her doctorate in political science at the Institute of Political Science and Ethnology at the National Academy of Sciences in Kiev. Dr Palko also completed further PhD studies in history at the University of East Anglia in Norwich, England in March 2017. Her research interests are the political and cultural history of Ukraine in the 20th century. Dr Palko’s research to date has focused on the question of the Bolsheviks’ consolidation of power in Ukraine in the 1920s.

Current research project
In her current research project, Dr Palko is undertaking a comparison of the nationality policies of Poland and the early USSR in the 1920s. With particular reference to policy towards the Ukrainian nation, the research investigates the interplay of minority policy and foreign policy in the years between the wars. It describes nationality policy as a means of political consolidation and intergovernmental rivalry, exploring in particular the role of Soviet “Polonophobia” and Polish “Sovietophobia” in the formulation of nationality and minority policies in both countries.

Tutorial course
Dr Palko will teach a course in English in Basel on “Soviet Nation-Building in the 1920s-1930s” in the 2017 autumn semester. The course focuses on principles and measures of Soviet nationality and minority policy in the interwar period. Conflicting objectives and differences in the implementation of nationality and minority policy in the various Soviet republics will be discussed. The aim of this approach is to contribute to a better understanding of the historical dimension of numerous contemporary conflicts in the post-Soviet region.
The course is open to BA and MA students of Eastern European studies, history, political science, European Global Studies and related subjects. The link to the course in the University of Basel calendar is available here.

Public lectures and conferences
07.10.2017
Dr Palko will give a lecture on“Mythologizing the Revolution: The Representations of the Russian Revolution in Ukrainian and Russian Revolutionary Literature”, at the conference “One Hundred Years that Shook the World: Failures, Legacies and Futures of the Russian Revolution” organised by the University of St. Gallen, Literaturhaus Zürich and Palace St. Gallen. Link to further information.

26.10.2017
Dr Palko will participate the public panel discussion “10 Tage, die die Welt erschütterten” – 100 Jahre danach: Dimensionen der Revolution für Europa” within the series of lectures “100 Jahre Russische Revolution” at the University of Berne. Link to further information.

 

Contact
olena.palko@unibas.ch
o.palko@uea.ac.uk

CV and list of publications (PDF)

Workshop “Culture as Politics” – Berlin, 19.7.2017

Culture has become not only an important economic factor but also an essential tool for the state to manage the social order, for the reproduction of symbolic hegemony and for identity politics. Looking at the examples of Russia, Poland and others, this workshop asks whether culture still has any emancipatory potential when it has largely been appropriated by conservative discourse, populist politics and the neoliberal market. The concluding panel discussion will look at India, Russia and Turkey and examine the uses of ‘culture’ in strengthening (or inhibiting) currently growing political authoritarian tendencies.

Speakers: Susanne Frank (Humboldt-Universität zu Berlin), Ilya Kalinin (Prisma Ukraïna Fellow 2017; State University St. Petersburg), Vyacheslav Morozov (University of Tartu), Andrii Portnov (Prisma Ukraïna; Forum Transregionale Studien), Tomasz Zarycki (University of Warsaw)

Please find more information about the program online.

Anmeldung für Winterakademie “Revisiting the Nation” bis 30.8.2017

Die Winterakademie “Revisiting the Nation: Transcultural Contact Zones in Eastern Europe” findet vom 26. Februar bis 7. März 2018 in Bukarest statt und stellt sich der Frage nach der Nationenbildung in Osteuropa und ihren Bedingungen.
Bewerbungsfrist: 30. August 2017

Die detaillierte Ausschreibung der Winterakademie finden Sie auf der Seite von Prisma Ukraïna oder im angehängten PDF.

Viadrinicum Summer School 2017: “BorderLab. Borderland Experiences: Conflict, Dialogue, and the Arts”

Frankfurt (Oder), 28 August – 10 September 2017
Viadrinicum is an annual summer school devoted to the countries of the Eastern Partnership region with a special focus on Ukraine. This year it will take place in the form of BorderLab, aiming to tackle the issues of borders and borderland regions from multiple theoretical and methodological perspectives. With a strong emphasis on the participatory element of educational process the school will allow its participants to deepen their knowledge about borderland studies and enhance their practical and methodological skills in the framework of several project-oriented workshops. Students, PhD candidates and young NGO activists (up to 35 years of age) from all fields are invited to apply. The application deadline is May 31, 2017. Find more information as well as the full summer school programm here.

Ukrainian Regionalism – A Research Platform

The “Ukrainian Regionalism” research initiative has united historians, sociologists, anthropologists, economists, literary critics and linguists from Ukraine, Poland, Switzerland, Austria, Russia, Germany, Romania and the USA – both well-known experts and emerging young scholars. Two larger projects “Region, nation and beyond” and “Transcultural contact zones in Ukraine” as well as a number of smaller sub-projects are implemented collaboratively since 2012.

“Ukrainian Regionalism” is part of the Center for Governance and Culture in Europe at the University of St. Gallen, Switzerland. uaregio.org

Vortrag: Stepan Bandera – Leben und Kult eines ukrainischen Nationalisten zwischen Faschismus und Genozid

Öffentlicher Gastvortrag: Dr. Grzegorz Rossoliński-Liebe (Berlin) spricht am Dienstag, 9. Mai 2017, 12.15-13.45 Uhr, zum Thema: “Stepan Bandera – Leben und Kult eines ukrainischen Nationalisten zwischen Faschismus und Genozid”. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Hauptgebäude der Universität Zürich, Rämistrasse 71
Hörsaal KOL-G-217

Veranstaltungsseite der Abteilung für Osteuropäische Geschichte am Historischen Seminar der Universität Zürich

Prisma Ukraïna — Research Network Eastern Europe

Der interdisziplinäre Forschungsverbund Prisma Ukraïna—Research Network Eastern Europe wird von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Universitäten und wissenschaftlichen Institutionen in Berlin und Brandenburg getragen und führt die Arbeit der 2015 vom ukrainischen Historiker Dr. Andrii Portnov gegründeten Berlin-Brandenburg Ukraine Initiative (BBUI) fort. Der Verbund stellt Freiräume zum Austausch und zur Vernetzung zur Verfügung und lädt WissenschaftlerInnen, JournalistInnen und AktivistInnen aus der Ukraine und Osteuropa ein, mehrere Monate als Visiting Fellow in Berlin zu verbringen. Er organisiert Workshops, Podiumsdiskussionen und Vorträge, die sich an Fachpublikum und die interessierte Öffentlichkeit richten. Die Ukraine steht als Forschungsgegenstand im Zentrum des gemeinsamen Interesses und fungiert gleichzeitig als »Prisma«, um transregionale Perspektiven zu eröffnen.

http://prisma-ukraina.de/

Transit, Refuge, Residence: Modern Artists from Ukraine in Switzerland (Archipenko, Epstein-Hefter, Orloff, Polissadiw)

Susak, Vita // vita.susak@gmail.com // Bern, Verein “memoriart33-45”